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ISBN/EAN: 978-8-02-734857-2
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2022
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
208 S.
Format (T/L/B):
1.1 x 22.9 x 15.2 cm

Hersteller:
e-artnow s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Za sidlistem 22
CZ 14300 Prague


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Geschichte des dreißigjährigen Kriegs

Konfessionskonflikt, Machtpolitik und Staatsräson von Prager Fenstersturz bis Westfälischem Frieden

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Beschreibung

Friedrich Schillers "Geschichte des dreißigjährigen Kriegs" entfaltet den europäischen Konfessions- und Machtkonflikt von 1618 bis 1648 als dramatisches Panorama politischer Leidenschaft, dynastischer Berechnung und moralischer Verblendung. Obwohl historiographisch angelegt, verrät das Werk den Dichter: Szenische Verdichtung, charakterisierende Porträts und eine rhythmisch gespannte Prosa verbinden Aufklärungshistorie mit klassischem Formbewusstsein. Schiller deutet den Krieg nicht bloß als Abfolge von Schlachten, sondern als Krise der Ordnung, in der Freiheit, Staatsräson und religiöser Fanatismus miteinander ringen. Schiller, 1759 in Marbach geboren, war Arzt, Dramatiker, Historiker und Professor in Jena. Seine Beschäftigung mit Geschichte erwuchs aus demselben Impuls wie seine Dramen: dem Interesse an großen Entscheidungsaugenblicken, an Schuld, Größe und politischer Verantwortung. Die Nähe zu den Umbrüchen seiner eigenen Zeit, besonders zur Französischen Revolution, schärfte seinen Blick für die Gefahren entfesselter Ideologien und für die schwierige Geburt moderner Staatlichkeit. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Darstellung nicht als trockene Chronik, sondern als geistige Analyse menschlicher und politischer Kräfte suchen. Es bietet zugleich Zugang zu Schillers Geschichtsdenken und zu einem Schlüsselereignis der europäischen Moderne.