Details
ISBN/EAN: 978-3-9851410-5-0
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2024
1. Auflage 2024
Erschienen am:
20.07.2024
20.07.2024
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
88 S.
88 S.
Format (T/L/B):
0.8 x 20 x 12.1 cm
0.8 x 20 x 12.1 cm
Hersteller:
Turia + Kant
gpsr@turia.at
Leopoldsgasse 14
AT 1020 Wien
Turia + Kant
gpsr@turia.at
Leopoldsgasse 14
AT 1020 Wien
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Beschreibung
Chronist seiner Epoche, unermüdlicher Vielschreiber und obwohl Monarchist, hatte er in Marx und Engels seine größten Fans: Der Schriftsteller Honoré de Balzac (1799-1850) hat mit seinen Romanen nicht nur die Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts geprägt, sondern auch Generationen von Intellektuellen danach beeinflusst. Jens Kastner zeigt auf, wie Balzac Machtverhältnisse und feine Unterschiede im gesellschaftlichen Miteinander sezierte und damit die Sozialtheorie Pierre Bourdieus beeinflusst hat. Er beschreibt, inwiefern Balzac den Klassenkampf ernstnahm, aber nicht mit sozialen Außenseiter*innen sympathisierte, und was linke Theoretiker wie Antonio Gramsci dennoch an ihm fanden. In der Diskussion der geistes- und kulturwissenschaftlichen Rezeption der letzten Jahrzehnte erscheint Balzac dabei als bis heute aktueller Autor.
Über Jens Kastner
Jens Kastner ist Soziologe und Kunsthistoriker und lehrt an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bei Turia + Kant erschienen Untersuchungen zu Pierre Bourdieu ('Die ästhetische Disposition') und das Verhältnis von Bourdieu und Rancière ('Streit um den ästhetischen Blick'), der Sammelband 'Bourdieu und Rancière' sowie zuletzt 'Klassifikation und Kampf. Zur Aktualität der Kultursoziologie Pierre Bourdieus'.